Dein Online-Business Kick

„Meine größte Hürde am Bloggen ist das Schreiben selbst.“

Zählst du dich dazu?

Bloggst du nicht, weil du Angst vor dem Schreiben hast?

Oder weil das Schreiben eines Artikels einfach viel zu lange dauert?

Damit stehst du nicht allein da. Und nicht nur Schreib-Anfänger, auch Profis der schreibenden Zunft werden regelmäßig von Schreibhemmungen befallen.

Hier sind 6 einfache Schreibtipps, mit denen du deine Schreibblockade auflöst und anfägst, Texte für deinen Blog oder was auch immer zu produzieren.

1) Themen hamstern

Egal wo du stehst und gehst, wenn dir ein Thema einfällt, schreib es auf. Die besten Einfälle kommen oft, wenn du nicht am Schreibtisch sitzt. Schreib nicht nur ein Wort, sondern schreibe gleich so viele Stichpunkte oder Gedanken, wie dir spontan dazu einfallen. Vermeide unbedingt, vor deinem Computer zu sitzen und darüber nachzugrübeln, worüber du heute schreiben sollst. Wenn du eine lange Liste mit Themen hast, kannst du dich immer dort bedienen. Mir hilft Evernote dabei, unterwegs alle Notizen am Handy festzuhalten.

2) Blog-Date vereinbaren

Setze dir einen festen Termin und reserviere dir meinetwegen 2 Stunden wöchentlich in deinem Kalender. Tue nichts anderes als an deinem Artikel zu schreiben. Lass weder Email, Telefon oder andere Störungen zu. Nutze in dieser Zeit das Internet ausschließlich für Recherchezwecke. Such dir den besten Ort, an dem du besonders produktiv und ungestört bist. Für den einen ist es der Küchentisch früh um 6, für den anderen das Café um die Ecke.

Tweet teilen: Blog schreiben kann einfach sein, wenn man weiß wie. Schreibtipps gegen Blog-Blockade von @SandraHolze

3) Rhythmus finden

In meinem Blog und anderswo findest du jede Menge Tipps zum Schreiben. Am allerwichtigsten ist jedoch, dass du deinen ganz eigenen Rhythmus findest. Das geht schon bei der Uhrzeit los. Du solltest deinen Schreibtermin immer auf eine Uhrzeit legen, zu der du am besten „funktionierst“. Warum sich das Leben ungemein schwer machen, richtig? Bei mir ist das der frühe Morgen, bei dir vielleicht abends um 10, eine Zeit, zu der ich mich über alle Maßen anstrengen müsste, überhaupt etwas zu formulieren.

4) Brocken oder Häppchen

Die Art und Weise des Schreibens ist ebenfalls typabhängig. Die einen setzen sich hin und schreiben einen Artikel auf einen Rutsch runter. Anderen ist das zu viel Zeit am Stück. Die arbeiten lieber häppchenweise. Bei mir funktioniert beides. Bei Artikeln, die mir leicht fallen, schreibe ich den Text am Stück, hebe mir das Korrekturlesen jedoch für den nächsten Tag auf (was ich dir ebenfalls dringend empfehle!). Bei längeren Artikeln teile ich die Arbeit meist in 2 Schreibeinheiten ein, weil ich oft die Zeit nicht finde, 3 Stunden am Stück ungestört zu arbeiten. Hierfür nutze ich die 3-Tage-Technik.

5) Termindruck

Eben habe ich dir noch geraten, nett zu dir zu sein und das Schreiben so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier kommt der Gegenspieler – die Deadline. Denn mal ehrlich, ohne Termindruck bekommen wir doch alle nix fertig. Leg dir feste Termine im Kalender fest, zu denen deine Artikel fertig sein müssen und veröffentlicht werden. Zur Not musst du dann am Tag vorher einen Brocken schreiben, auch wenn du sonst die Häppchen bevorzugst.

6) Einfach los schreiben

Wenn du beim Gedanken ans Texte schreiben immer noch nervös wirst, so wie früher beim Diktat oder Aufsätze schreiben, nutze das Freewriting. Bei dieser Technik stellst du dir eine Uhr auf 10 bis 15 Minuten und schreibst einfach los. Du schreibst ohne Pause, ohne zu korrigieren oder Dinge im Internet nachzuschauen. Wenn dir gerade nichts einfällt, tipp einfach weiter, egal was. Du wirst erstaunt sein, wie viel Text du in 10 Minuten produzieren kanst. Wenn du keine Eieruhr hast, nutze den E.ggtimer. Das ist die wahrscheinlich wirkungsvollste Strategie zusammen mit der Deadline, die mir am Anfang geholfen hat, regelmäßig zu schreiben.

7) Mündlich schreiben

Bei diesem Tipp würde meiner Deutschlehrerin sicherlich eine steile Falte auf der Stirn wachsen. Schreib wie du sprichst: Stell dir vor, du sitzt einem wohlgesonnenen Kunden gegenüber und beantwortest eine seiner Fragen. Dann wirst du ganz automatisch kurze Sätze, einfache deutsche Wörter und gängige Verben verwenden. Die ähms und ähs darfst du gern weglassen.

Die meisten Leute aus nicht schreibender Zunft sind genau deshalb so gestresst vom Schreiben, weil sie denken, die schriftliche und mündliche Sprache sind zwei völlig verschiedene Dinge. Meinst du auch, du müsstest in deinen Texten unglaublich klug klingen? Klug wird fälschlicherweise oft mit kompliziert gleichgesetzt. Dabei werden deine Leser es dir danken, wenn du eine einfache Sprache verwendest.

8) Üben

Klingt nicht nach der Art von Tipp, den du erwartet hast? Yupp, auch Schreiben ist eine Tätigkeit, die Übung bedarf. Was glaubst du, wie lange ich am Anfang an einem Text gesessen habe, der dann trotzdem nicht wie aus meiner Feder klang? Es wird leichter, glaube mir. Mit üben meine ich: Gib nicht auf, wenn die Wörter nicht fließen wollen, sondern zwing dich weiterzumachen. Jeder geschriebene Text hilft dir dabei, routinierter zu werden. Es könnte sogar passieren, dass du Spaß am Schreiben entwickelst.

Kannst du einen weiteren Tipp beisteuern? Verrat ihn mir im Kommentar! Die besten Tipps nehme ich mit in die Liste auf.

Willst du einen eigenen Blog starten und weißt nicht, worüber du schreiben sollst? Hol dir den Leitfaden für kundenanziehende Blogthemen!

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