Dein Online-Business Kick

E in eigenes kleines Unternehmen zu führen, ist verdammt lehrreich. Als lernbegeisterte Streberin bin ich fasziniert davon, was mir mein Business beibringt.

Meine größten Aha-Momente möchte ich mit dir teilen, in der Hoffnung, dass du daraus etwas für dein eigenes Business mitnehmen kannst.

Mach's nicht neu, sondern besser

2016 war das Jahr der Erneuerung für mich. Aus likesmedia.de wurde sandraholze.com. Aus der Social-Media-Expertin die Online-Business-Trainerin. Auch wenn sich mein Auftritt und meine Positionierung leicht geändert haben, habe ich an meinem Marketing wenig geändert. Die Mischung aus Content im Blog, dem wöchentlichen Newsletter, mehreren Lead-Magneten, Facebook-Anzeigen und Verkaufs-Webinaren hat sich bewährt.

Ich habe meiner Lust, stets Neues auszuprobieren widerstanden.

Wenn sich meine Kurse am besten über Webinare verkaufen, warum soll ich dann komplexe Verkaufstrichter aufbauen, die vielleicht funktionieren? Ich habe einfach dieselben Webinare, Facebook-Anzeigen, Verkaufs-Emails wiederholt und mehrfach erfolgreich meine Kurse gelauncht. Klar, ich hab Kleinigkeiten verbessert, um meine Conversion weiter zu steigern. Aber an sich ist es völlig ok, die exakt selben Dinge zu wiederholen. Außer mir merkt das niemand.

Was du daraus lernen kannst

  • Mach mehr von dem, was funktioniert. Schau dir an, woher dein Umsatz und deine Kunden kamen und dann plane mehr von diesen Dingen im nächsten Jahr ein. So simpel und so wirkungsvoll kann Marketingplanung sein 😉

Immer schön liquide bleiben

Ich hab noch nie so viel verdient wie dieses Jahr. Allerdings hab ich auch noch nie so viel ausgegeben. Mein Umsatz hat sich wieder verdoppelt. Allerdings haben sich meine monatlichen Ausgaben für Team, Tools, Facebook-Anzeigen usw. ebenso verdoppelt. Allerdings decken meine Einnahmen aus Evergreen-Kursen gerade mal die Fixkosten. Extras, wie Webdesign, und die unvermeidlich hohe Steuernachzahlung, die sich aus einer jährlichen Umsatzverdopplung ergibt, kann ich daraus nicht bestreiten. Deshalb habe ich die großen Einnahmeschübe meiner Überflieger-Launches genutzt, um mir ein Business-Notpolster anzulegen. Bei den steigenden Ausgaben den Überblick zu behalten, fällt mir nicht leicht. Gelernt habe ich, bei großen Umsätzen nicht gleich auszuflippen vor Freude, denn zwei Drittel kann ich für Steuern und Ausgaben gleich wieder abziehen.

Was du daraus lernen kannst

  • Behalte deine Liquidität unbedingt im Auge. Nach diesem Jahr verstehe ich, dass viele Unternehmen nicht wegen mangelnder Umsätze sondern wegen mangelnder Liquidität pleite gehen. Die einzige Lösung, die ich kenn, ist ein möglich dickes Notpolster anzusparen.

Ich zahle zuerst mich

Wenn du dir ein Vermögen ansparen willst, zahle immer zuerst dich, dann die anderen.

Das habe ich im Interview mit Amanda Steinberg, der Gründerin des Finanzblogs Dailyworth, gehört. Damit meint sie nicht, wir sollen Rechnungen zu spät zahlen. Gemeint ist, dass wir zuerst eine Sparsumme weglegen und dann den Rest, wie Rechnungen und Steuern zahlen. Das mach ich seit 2 Jahren erfolgreich und spare monatlich eine ziemlich hohe Summe für meine Rente.

Würde ich das nicht tun, wär all das Geld weg für Ausgaben und die Steuernachzahlung. Habe ich am Jahresende die Steuer nicht beisammen, verkaufe ich eben noch einen Kurs. Aber ich fasse meine Ersparnisse nicht an.

Was du daraus lernen kannst

  • Erschreckend, aber wahr, wie ich in meinem Freundeskreis sehe: Frauen kümmern sich viel zu wenig um ihre Altersvorsorge. Ich empfehle dir den Kurs von Holger Grethe, in dem du lernst, wie du deine Sparsumme ermittelst, damit du im Alter versorgt bist und wie du das Geld am besten anlegst. Mir hat der Kurs die Augen geöffnet und nach dem ersten Schock über die Höhe der monatlichen Summe bin ich jetzt auf gutem Wege. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.

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9 Business-Lektionen, die mich mein schnell wachsendes Online-Business 2016 gelehrt haben. @SandraHolze

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Ein A-Team aufzubauen, ist verdammt schwer

Zu meinem festen Team aus Freelancern gehören mittlerweile 4 Leute, die Programmierung, technischen Support, Kundenservice und -kommunikation, das Erstellen von Kurs-Unterlagen und Social Media abdecken. Mit einigen führe ich seit Jahren eine glückliche Arbeitsehe. Leider fällt es mir schwer, mehr dieser Perlen zu finden.

Die Herausforderung ist nicht so sehr, fachlich gute Leute zu finden, sondern Leute, die zu mir passen.

Ich habe in diesem Jahr viel über mich und meinen Führungsstil gelernt. Dieser schwankt zwischen Kontrollfreak und Laissez-faire und macht die Arbeit mit mir sicherlich nicht immer einfach. Vom Kontrollfreak habe ich mich dieses Jahr fast verabschiedet, denn er bremst mein Wachstum, weil er mich zum Nadelöhr bei jeder Entscheidung macht.

Meine Erkenntnis: Mehr Laissez-faire ist angesagt. Ich brauche Leute, die selbstständig und unternehmerisch arbeiten. Leute zu finden, die mir Paroli bieten, ist verdammt schwer. Dabei bin ich eigentlich ganz nett…

Was du daraus lernen kannst

  • Bevor du dir Hilfe suchst, werd dir klar, welche Aufgaben du zuerst abgeben solltest. Definiere die fachlichen Qualifikationen deiner gesuchten Person. Dann überlege dir auch genau, WIE die Person sein soll.
  • Wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob eine Person zu dir passt, verlass dich auf dein Bauchgefühl. Verabschiede dich lieber früher als später von nicht passenden Leuten.
  • Du brauchst ein A-Team, wenn dein Business auch mal ohne dich laufen soll!

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Geld stinkt nicht

Die Höhe meines Kontostandes beeinflusst nicht meine Geldängste.

Ich komme aus einer ostdeutschen, wendegebeutelten Familie ohne Kohle. Mir wurde die Armutsdenke also in die Wiege gelegt und damit verbunden auch das Mißtrauen vor Leuten mit Geld. Bei mir drückt sich dieser Zwiespalt so aus: Viel Geld auf meinem Konto zu sehen, macht mich fix und fertig. Aus Angst, alles ganz schnell zu verlieren, will ich das Geld schnell ausgeben.

Damit das nicht passiert, habe ich mir angewöhnt, einen Großteil sofort auf ein Tagesgeldkonto zu schieben (siehe mein oben erwähntes Business-Notpolster und meine Rentenfonds). Und den Rest für mich auszugeben, sei es für Reisen, Kurse oder ein Pferd (meine schönste Ausgabe dieses Jahr). Mittlerweile habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, mir schöne Dinge zu leisten. Die Angst alles zu verlieren, ist noch da, aber schwächer. Mittlerweile weiß ich ja, wie ich Geld verdiene :-).

Was du daraus lernen kannst

  • Wenn du Geld verdienen willst, arbeite an deinen Glaubenssätzen. Wenn du glaubst, es nicht wert zu sein, wirst dir niemand einen angemessenen Preis für deine Leistung zahlen.
  • Investiere nie, wenn du viel Geld auf dem Konto hast. Dann triffst du Entscheidungen nicht mit der nötigen Sorgfalt. Die Erfahrung habe ich leider zu oft gemacht.
  • Viel Geld zu verdienen, hilft nicht nur dir, sondern auch deinen Kunden. Je mehr du umsetzt, umso mehr kannst du wieder in dein Business stecken, deine Produkte und deinen Service verbessern. Das macht deine Kunden glücklich.

Was nichts kostet, ist nichts wert

Was billig ist, kann nicht viel Wert sein. Wie wahr dieser Glaubenssatz ist, habe ich bei meiner Preisgestaltung dieses Jahr wieder gemerkt.

Profitable Webinare habe ich 2015 im ersten Durchgang für 49,- Euro angeboten und dieses Jahr für 490,- Euro. Derselbe Kurs, dieselben Inhalte. Weißt du was? Die besten Ergebnisse haben die Leute erzielt, die den 10fachen Preis gezahlt haben. Die waren motiviert, Ergebnisse zu sehen, um ihre Investition wieder rauszuholen. Meine Strategie, nur höherpreisige Kurse anzubieten, zahlt sich voll aus.

Ich habe den Überflieger von 990,- auf 1890,- Euro angehoben und mehr Teilnehmer nach der Preiserhöhung gewonnen. Mein Aha-Moment: Einen Kurs zum doppelten Preis und ohne Rabatt zu verkaufen, ist einfach, solange ich genügend Referenzen habe, die verkaufen.

Was du daraus lernen kannst

  • Mach das Einsammeln von Referenzen zu deiner Priorität. Achte darauf, die richtigen Fragen zu stellen, damit du Referenzen bekommst, die verkaufen. Frag deine Kunden nach konkreten, wenn angebracht in Zahlen ausgedrückten, Ergebnissen. „Nette Zusammenarbeit. Gern wieder.“ ist keine verkaufende Referenz.
  • Verzichte darauf, über Rabatte zu verkaufen. Rabatte schmälern deinen Markenwert. Überleg dir stattdessen, was du als zeitlich befristeten Bonus oben drauf legen kannst, um den Anreiz zum Kauf zu erhöhen.

Nein sagen lohnt sich immer

Sandra, kannst du unseren Online-Kongress bewerben? Magst du Affiliate für meinen Kurs werden? Berätst du mich 1:1? Ich zahle gut. Nein, nein und nein. Ich habe dieses Jahr so oft nein gesagt, dass ich mir irgendwann wie eine eingebildete Zimtzicke vorkam, die keine Gefallen mehr tut. Jedoch wusste ich, dass ich mich auf wenige Dinge fokussieren muss, um Großes zu erreichen.

Ich frage mich bei jeder Entscheidung: Hilft mir das, mein Ziel zu erreichen?

Mich hat neulich ein Interview mit Noah Kagan, Gründer von appsumo, darin bestätigt, wie wichtig es ist, sich auf nur EINE Sache zu konzentrieren.

Noah war in den ganz frühen Zeiten bei Facebook angestellt und hat miterlebt, wie Mark Zuckerberg das Netzwerk derart groß gemacht hat. Mark hat immer nur EIN Ziel verfolgt. Sein Ziel war Wachstum. Also wurde jede Aktivität, jede neue Idee, jede Marketing-Taktik danach bewertet, ob sie zum Wachstum beiträgt. Wenn sie es nicht tat, wurde diese Idee fallen gelassen. So hat Zuckerberg auch Ideen fallen gelassen, die kurzfristig Umsatz gemacht hätten. Alles zugunsten des einen großen Ziels: Wachstum.

Was du daraus lernen kannst

  • Setz dir wenige Business-Ziele für dein nächstes Jahr. Leg die Deadlines für deine Ziele nicht alle auf denselben Termin. So hast du nur ein oder zwei Ziele, an denen du pro Quartal arbeitest. Bei allem, was du tust und annimmst, frag dich, ob es dich deinen Zielen näher bringt.
  • Trau dich nein zu sagen. Als verantwortungsvoller Unternehmer musst du entscheiden, was dein Business voranbringt. Eine Absage ist keine Wertung einer Person, sondern schlichtweg eine Business-Entscheidung.
  • Als harmoniesüchtige Frau stell ich mir gern die Frage: Was würde ein Mann jetzt tun? Männer treffen Entscheidungen oft rationaler.

Ein Online-Business aufzubauen, kann einsam sein

Die Kosten für ein Büro spare ich mir, denn ich arbeite gern zu Hause. Meistens. Denn ziemlich oft fällt mir die Decke auf den Kopf. Gegen das Gefühl, allein vor mich zu arbeiten, habe ich verschiedene Wege für mich gefunden. Wenn ich meinen Hund zu sehr zuquatsche, geh ich für ein paar Stunden ins Cafè arbeiten. Dann ist Zeit für menschliche Kontakte :-).

Mit meinem Erfolgspartner Shailia tausche ich mich mehrmals pro Woche über Skype zu Businessfragen aus. Team-Besprechungen machen wir über Skype Video. Sich zu sehen, erzeugt mehr Nähe als ein Telefonat. Mit meinem Team-Mitglied Julia habe ich mich alle paar Wochen zum Arbeiten getroffen. Das Nebeneinandersitzen führt zu einem direkten Austausch, durch den schon viele coole Ideen und gemeinsame Urlaubspläne zustande kamen.

Was du daraus lernen kannst

  • Such aktiv den Austausch mit anderen in der virtuellen und realen Welt. Ich kann dir sehr einen Erfolgspartner empfehlen, mit dem du dich regelmäßig über deine Businesspläne austauschst. Das ersetzt die Kollegen vor Ort.
  • Wenn du dich virtuell triffst, schalte Video ein. Plane deine menschlichen Kontakte genauso im Kalender wie deine Projekte.

Mach Pause, wenn's am schönsten ist

Wenn mich jemand fragt, ob ich gestresst bin bei all der Arbeit, sag ich spontan immer nein. Ich fühle mich nicht gestresst. Immerhin arbeite ich keine Nachtschichten mehr und meine Wochenenden sind konsequent frei. Und ich liebe, was ich tue. Das ist doch dann kein Stress, oder?

Und genau hier liegt das „Problem“. Ich kann einfach nicht abschalten. Auch wenn ich an den Wochenenden nicht online bin, in meinem Kopf türmen sich die Ideen und To-Dos für die folgende Woche. Wenn ich morgens die Augen aufschlage, denke ich an's Business und fange oft direkt nach dem Aufstehen an zu arbeiten. Dann bin ich am produktivsten. Yoga fällt dann flach.

Die Trennung von privat und Business fällt mir sehr schwer und ich weiß nicht, ob Vollblut-Unternehmer das überhaupt hinbekommen.

Weshalb ich meinen Stress als solchen nicht empfinde, liegt daran, dass ich seit Jahren auf einem sehr hohen Aktionsniveau funktioniere. Ein besseres Wort fällt mir nicht ein. Die Verantwortung für meine Kunden und mit wachsendem Team auch der Druck, alle Rechnungen pünktlich zu zahlen, treiben mich an. Der größte Antrieb ist jedoch mein eigener Ehrgeiz. Wie ich den einen Gang runterschalten kann, hab ich noch nicht rausgefunden.

Einzig mehr Urlaubstage werde ich mir nächstes Jahr gönnen. Jetzt habe ich das Team, das während meiner Abwesenheit meine Kunden glücklich hält.

Was du daraus lernen kannst

  • Die Lösung zum Pause machen habe ich noch nicht gefunden – obwohl ein Pferd zu besitzen sicherlich hilft, mehr ins Grüne zu kommen. Trotzdem möchte ich dir eine Sache sagen, wenn du ganz am Anfang stehst: Mach dir klar, dass du dir kein florierendes Business in Halbtagsschichten aufbauen wirst. Du musst am Anfang reinbuttern, wenn du später ernten willst. Wenn du keine Lust hast, enorm viel zu arbeiten, frag dich, wie wichtig dir ein gut laufendes Unternehmen ist.

 

Das waren meine größten AHAS dieses Jahr. Kannst du aus meinen Erfahrungen was mitnehmen oder hast du ähnliche gemacht? Dann schreib mir im Kommentar!

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