Online-Marketing- und Business-Coach

Du willst deinen Online-Kurs an den Start bringen und fragst dich, mit welcher Technik?

In diesem Online-Kurs Tool-Vergleich haben wir 11 Anbieter für den deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen.

Inhaltsverzeichnis

Was brauchst du überhaupt, um einen Online-Kurs zu verkaufen?

Hier eine Übersicht der Dinge, die du brauchst, um einen Online-Kurs zu verkaufen.

  1. eine Verkaufsseite (im Format einer Landingpage) – die kann auf deiner Webseite oder woanders liegen
  2. einen geschützten Kurs-Bereich, auf den nur Menschen, die gekauft haben, zugreifen können
  3. Video-Hosting, damit du deine Kurs-Videos online stellen kannst
  4. einen Zahlungsabwickler, damit deine Kunden auf ihrem Lieblingsweg bezahlen können und Rechnungen automatisch erstellt werden
  5. einen Email-Anbieter, damit deine Käufer Kurs-Emails erhalten

Bevor wir zu den Tools kommen…

… diese Fragen solltest du dir vorher stellen, damit du den zu dir passenden Anbieter findest.

3 Fragen, damit du das passende Online-Kurs-Tool findest

1 Auf meiner Webseite hosten oder beim Anbieter?

Anders gefragt: Wie sehr Kontrolletti bist du?

Ich habe meine Online-Kurse auf meiner Webseite (auf einer Subdomain kurse.sandraholze.com) liegen. Der Grund ist mein stark ausgeprägter Kontrollzwang. Ich will bestimmen, wie mein Kursbereich aussieht. Ich will, dass meine Kunden sich bei mir einloggen, statt auf ihrer Elopage-Seite meinen Kurs neben einen von vielen sehen.

Und ich streu gern das Risiko, also hab ich für jede Funktion einen Anbieter. Hat auch den Vorteil, dass ich für jeden Bereich das beste Tool einsetze: Vom Webseiten-Hosting, über WordPress und Divi, Digistore für die Zahlungen, Vimeo für das Video-Hosting usw.

Der Vorteil hat auch Nachteile – nämlich das Zusammenbauen vieler Einzelteile.

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Eine All-in-One Lösung hat den Vorteil, dass du deinen Kurs schneller stehen hast, dich nur mit einem Anbieter rumschlägst, nur einen Support anschreiben musst, nur eine Rechnung bezahlst.

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2 Auf eigene Rechnung verkaufen…

Du verkaufst direkt. Der Vertrag entsteht zwischen dir und deinem Kunden, es gelten deine AGB.

Du hast die volle Kontrolle, dafür etwas mehr Arbeit.

Für jede Bestellung gibt es eine Rechnung, die in deiner Buchhaltung landet.

Für jede Rechnung musst du die Mehrwertsteuer abführen. Das wird interessant, wenn du Online-Kurse an Privatpersonen in andere Länder verkaufst. Ein Italiener zahlt 22% Mehrwertsteuer auf deinen Online-Kurs. Ein Deutscher 19%.

Wichtig: Das Abführen der Mehrwertsteuer ins Land des Käufers gilt nur für Privatkunden. Wenn du Geschäftskunden bedienst und diese eine internationale Steuernummer haben, bist du fein raus.

Wenn du an Privatpersonen verkaufst, meldest du dich für das MOSS-Verfahren mit deiner deutschen Steuernummer an. Dann gibst du vierteljährliche Erklärungen ab über die Umsätze, die aus dem EU-Ausland kommen. Am besten sprichst du mit deinem Steuerberater.

Hier findest du weitere Infos.

Du sparst bis zu 5% deines Umsatzes.

Es bleibt mehr Umsatz bei dir hängen, weil die Anbieter für das Reseller-Modell ganz schön zulangen. Bei elopage sind es ca. 3% für den Direktverkauf und 6,9 % für das Reseller-Modell. Macht bei 150.000 Euro Umsatz 5.860 Euro Unterschied.

Blöderweise bieten die meisten Anbieter nur noch das Reseller-Modell an. Wenn du im eigenen Namen verkaufen willst, kannst du über Woocommerce verkaufen und Paypal und Stripe einbinden.

Einziges Problem: Ratenzahlung geht nicht. Gerade Ratenzahlung ist bei hochpreisigen Online-Kursen ein Muss. (Die Hälfte meiner Kunden wählt Ratenzahlung und darum bin ich immernoch bei Digistore).
Dafür laufen Abozahlungen problemlos, was für Online-Memberships perfekt ist.

…oder teuer mit weniger Aufwand (Reseller-Modell)?

Reseller-Modell = Du beauftragst Digstore / elopage deine Kurse für dich wiederzuverkaufen.

Das bedeutet, der Kaufvertrag entsteht zwischen Digistore24 und deinem Kunden. Dein Kunde ist Kunde von Digistore nicht von dir. Das hat Vor- und Nachteile.

Pro: Kein Steuerkram.

Digistore rechnet die Mehrwertsteuer für das jeweilige Land aus und führt diese korrekt ab. Du musst dich nicht um den Steuerkram kümmern.

Pro: Wenig Buchhaltungsaufwand.

Du bekommst jeden Monat eine Sammelrechnung statt vieler Einzelbelege (für jeden Kurskauf), was deinen Buchhaltungsaufwand minimiert.

Kontra: Es gelten die AGB des Resellers.

Wenn dir eigene AGB am Herzen liegen, dann ist das Reseller-Modell nix für dich. Mich hat das bislang nicht gestört.

Kontra: Du hast keine Kontrolle.

Stell dir vor, die Menschen, die deinen Kurs kaufen wollen, schreiben dich aufgeregt an und du kannst ihnen nicht weiterhelfen. Dein Kunde muss sich an den Digistore Kundenservice wenden für Fragen zur Rechnung und Zahlungen. Du hast die Qualität des Kundenservices nicht in der Hand.

Als die Mehrwertsteuer gesenkt wurde, konnte ich meinen Kurs nicht für 16% verkaufen, weil Digistore beschloss, dass die 19% gelten müssen. Ich musste meine Kunden an Digistore verweisen und hatte keinen Einfluss.

Kontra: Ist teuer.

Der Service hat seinen Preis und mit wachsendem Umsatz, hauen die Prozente so richtig rein. (siehe oben)

3 Allein einrichten oder einen Technik-Profi leisten?

Meine Empfehlung ist IMMER, sich früh einen technisch versierten VA oder einen Programmierer zu leisten. Aber ich versteh auch, wenn du mit so wenig Budget wie nötig deinen ersten Online-Kurs bauen willst.

Wenn du allein basteln willst sind sicher die All-in-One-Lösungen der schnellste Weg zum eigenen Kurs.

Aber: Wenn du bei Elopage deinen Kursbereich optisch anpassen willst, braucht das auch das Händchen eines Programmierers.

Die Frage ist also: Wie Standard darf dein Kurs aussehen?

Variante 1: All-in-One Tools (dein Online-Kurs beim Anbieter gehostet)

Starten wir mit der ersten Variante: Hier liegt dein Kurs auf der Plattform des Anbieters UND die Zahlungsabwicklung läuft auch direkt darüber, ohne dass du noch weitere Tools verknüpfen musst. Du hast hier also alles aus einer Hand.

Elopage

Elopage ist in den letzten Jahren zu einer der bekanntesten Plattformen für Online-Kurse im deutschsprachigen Raum geworden. Allerdings kannst du hier nicht nur Online-Kurse anbieten und verkaufen, sondern auch andere digitale Produkte wie Downloads, Coachingpakete oder auch Tickets für Events.

Besonders ist hier auch die Preisgestaltung: Es gibt eine kostenlose Version, zu der du dir dann genau die Funktionen dazubuchen kannst, die du benötigst (wenn du z.B. mit Gutscheincodes arbeiten oder Upsells anbieten möchtest). Alternativ kannst du aus festen Paketen wählen, die bei 49€ pro Monat starten.

mögliche Zahlungsarten: PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, SEPA, Vorkasse, Rechnung; sowohl Einmal- als auch Ratenzahlungen möglich

Reseller: beides möglich: Verkauf im eigenen Namen oder Reseller

Preise:

  • Verkauf im eigenen Namen: max. 3,9% + 0,25€ pro Transaktion; plus gewählter Plan und die gewählten Apps (geht theoretisch auch kostenlos mit dem Essentials Plan, aber dann z.B. Beschränkung auf max. 5 Produkte)
  • Reseller: max. 7,5% + 0,50€ pro Transaktion, plus gewählter Plan und die gewählten Apps
  • Preismatrix: je höher der Gesamtumsatz, desto niedriger werden die Gebühren

Benutzeroberfläche: braucht einiges an Einarbeitung, außerdem wird die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt, sodass Funktionen auf einmal ganz woanders zu finden sind als vorher, da ist es manchmal schwer, up to date zu bleiben – Produkte anlegen ist aber z.B. sehr unkompliziert; generell ist die Benutzeroberfläche modern

Online-Kurs Tools: Elopage

Design des Kursbereichs anpassbar: ja, es können individuelle Shop-, Onlinekurs- oder Membershipthemes erstellt werden, dafür gibt es Templates und einen Pagebuilder – benötigt Pro-Plan (99€/Monat) oder Customization-App (39€/Monat)

Funktionen: Die Bandbreite an Funktionen bei Elopage ist groß und wird regelmäßig erweitert. Praktisch ist, dass du dir genau die Funktionen dazubuchen kannst, die du brauchst, und diese wirklich tageweise abgerechnet werden, sodass du nur zahlst, was du auch benutzt. Alle Funktionen im Überblick findest du hier.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: Ja, es können bei bestimmten Aktionen automatisch E-Mails an Kunden verschickt werden, z.B. wenn eine neue Lektion zur Verfügung steht.

Schnittstellen zu Email-Providern: ActiveCampaign, MailChimp, GetResponse, KlickTipp, Mailingwork, 4leads; außerdem Zapier-Integration für andere Tools

Affiliates: Es gibt eine Seite, auf der du alle wichtigen Einstellungen festlegst (für welche Produkte, wie hoch ist die Provision, wie lange Cookie-Gültigkeit, einstufiges oder mehrstufiges Programm). Dann erhältst du den Link zu einer Landing Page, auf der sich Affiliates registrieren können.

Kundenservice: erreichbar per E-Mail und Telefon; generell hat der Support online sehr gute Bewertungen und wird viel gelobt; außerdem gibt es einen ausführlichen Hilfebereich und eine ziemlich lebhafte Community in der Facebook-Gruppe

Einschätzung

Elopage bringt so ziemlich alles an Funktionen mit, was man sich für Online-Kurse vorstellen kann. Trotzdem hat das Tool auch einige Nachteile und ist teilweise recht nutzerunfreundlich – lange war es z.B. so, dass Kunden nach der Anmeldung für einen Kurs nicht direkt ihre Zugangsdaten zugeschickt bekommen haben, sondernerst selbst einen Account anlegen und ein Passwort vergeben mussten.

Hier hat Elopage aber mittlerweile ausgebessert und es gibt jetzt auch die Möglichkeit, einen „Magic Link“ zu erstellen, der ohne Konto und Passwort zum Kurs weiterleitet.

Wenn du gerade erst startest und technisch nicht so ganz durchblickst (WordPress selbst bedienen ist dir ein Graus)… dann wirst du dich bei Elopage ganz schön anstrengen müssen. Wir empfehlen dir: Hol dir jemanden, der Elopage für dich einrichtet.

Coachannel (ehem. OneClickBusiness)

Coachannel bietet einmal das Komplettpaket: Webseite, Landing Pages, Funnels und eben Mitgliederbereiche und Online-Kurse. Da das Tool aus dem gleichen Haus stammt wie der Zahlungsanbieter Digistore24, sind beide Tools perfekt miteinander verknüpft und zählen für uns auch als All-in-one-Lösung.

Reseller: ja, über Digistore

Preise: 14 Tage kostenloser Testzeitraum

  • Light: 47€ netto, für bis zu 3 Kurse / 25 Landing Pages / 1.000 zahlende Mitglieder
  • Premium: 97€ netto, für bis zu 20 Kurse / 100 Landing Pages / 10.000 zahlende Mitglieder
  • Platinum: 297€ netto

Benutzeroberfläche einfach: ja, auch für nicht-so-technikerfahrene gut machbar 🙂

Design des Kursbereichs anpassbar: ja, kann per Drag&Drop Builder erstellt werden

Funktionen: Mit Coachannel kannst du Seiten und komplette Funnels mit Newsletter Opt-in und Upsells erstellen und deinen Online-Kurs verkaufen. Du kannst deinen Kurs sogar per App anbieten und darüber auch offline zur Verfügung stellen. Hier alle Funktionen auf einen Blick.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: System-Emails werden automatisiert verschickt, für andere Emails brauchst du ein extra Email-Tool wie ActiveCampaign

Schnittstellen zu Email-Providern: Klick-Tipp, ActiveCampaign, MailChimp, GetResponse, Quentn, Infusionsoft

Kundenservice: Hier haben wir noch keine eigenen Erfahrungen gemacht, die Bewertungen im Netz sind aber sehr gut.

Affiliates: Affiliate-Partner können sich über Digistore registrieren.

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, Sitz in Deutschland, 100% DSGVO-konform

Einschätzung

Digistore24 ist als Zahlungsanbieter sehr zuverlässig (dazu später noch mehr) und wenn du eh keine eigene Kurs-Webseite bauen, sondern ein All-in-one-Tool nutzen möchtest, ist Coachannel die beste Wahl! Die Verknüpfung beider Tools läuft wirklich reibungslos.

Technik-Experte René Frantzen, der lange die Technik bei meinen Online-Kurse gemanaged hat und das für viele andere Kunden umsetzt, setzt mittlerweile voll auf Coachannel!

Spreadmind

Auch Spreadmind ist ein deutscher Anbieter und vergleichbar mit Coachannel, hier ist nämlich auch das Komplettpaket enthalten: Webseite (sogar mit Podcast-Hosting), Landing Pages, Mitgliederbereich für Online-Kurse, Email-Marketing… alles drin. Auch die Zahlungsabwicklung läuft direkt über Spreadmind (im Reseller-Modell).

Das hat seinen Preis und du kommst bei Spreadmind nicht ganz günstig weg. Dafür sparst du dir viele einzelne Tools, die du sonst buchen müsstest.

Reseller: ja

Preise:

  • Starter: 39€/Monat, nur Subdomain (xxx.spreadmind.com) und Online-Kurs-Funktionen, bis zu 1.000 Benutzer und Newsletterempfänger
  • Academy: 79€/Monat, mit erweiterten Online-Kurs-Funktionen, bis zu 3.000 Benutzer und Newsletterempfänger
  • Expert: 129€/Monat, kompletter Funktionsumfang (also inkl. Blog, Podcast etc.), bis zu 10.000 Benutzer und Newsletterempfänger
  • Transaktions-Gebühren bei Online-Kursen: 0,35€ + 7,2% vom Brutto-Verkaufspreis

Benutzeroberfläche einfach: Wenn du schon mal mit WordPress gearbeitet hast, kommst du mit Spreadmind wahrscheinlich gut klar – das Dashboard basiert nämlich auf WordPress, nur dass hier dann weitere Menüpunkte wie Email-Marketing und natürlich deine Online-Kurse mit dabei sind.

Design des Kursbereichs anpassbar: Ja, es gibt ein Standarddesign für Kursseiten, aber auch eine benutzerdefinierte Variante, bei der dann zum einen die Seiten etwas anders aufgebaut sind und du zum anderen auch die Farben etc. individuell einstellen kannst.

Funktionen: Spreadmind ist eine komplette All-in-One Plattform fürs gesamte Online-Business, ein bisschen wie die deutsche Version von Kajabi – Website, Blog/Podcast, Email Marketing, digitale Produkte verkaufen, alles mit drin.

Funktionen für Onlinekurse umfassen zum Beispiel die zeitliche Freischaltung von Lektionen, Prüfungen und Quizzes, Zertifikate, Gutscheincodes, Produktbundles und Videohosting. Alle Funktionen findest du hier.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: Ja, die Email-Begleitung der Kurse ist möglich. Außerdem kannst u über Spreadmind direkt deine regulären Newsletter versenden.

Schnittstellen zu Email-Providern: ActiveCampaign, GetResponse, HubSpot, KlickTipp, Quentn

Kundenservice: Ausführliches Handbuch und FAQ-Bereich verfügbar, außerdem gibt's ein Formular, über das du den Support kontaktieren kannst.

Affiliates: Kannst du auch über Spreadmind einrichten, aber erst ab dem Expert Plan (129€/Monat).

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, Sitz in Deutschland

Einschätzung

Wenn du wirklich so gar keine Lust hast, dich mit verschiedensten Tools fürs Online-Business zu beschäftigen, kann Spreadmind eine gute Wahl sein – dann brauchst du dich wirklich um nichts anderes mehr zu kümmern, bist aber auch total abhängig von der einen Plattform.

Außerdem ist der Monatspreis von Spreadmind nicht ohne. Damit du alle Funktionen mit Blog, Podcasthosting, Online-Kursen etc. nutzen kannst, brauchst du mindestens den Expert-Tarif, der gleich bei 129€ im Monat liegt.

e-Mentor

e-Mentor ist ein weiterer deutscher Anbieter, der auf seiner Webseite vor allem mit einem System für begleitete Online-Kurse wirbt. Interessant ist hier das Preismodell: Es gibt keine monatlichen Fixkosten. Stattdessen kannst du eine Vorauszahlung leisten – und je höher die ist, desto weniger Prozent musst du als Umsatzbeteiligung abdrücken.

Zahlungsabwicklung: via Paypal, Lastschrift oder Kredikarte; es gibt optional auch eine Anbindung zu Digistore24

Reseller: Nein, du kannst über e-Mentor selber nur im eigenen Namen verkaufen. Die Einnahmen landen (abzgl. der Provision) direkt auf deinem Konto. Wenn du das Reseller-Modell nutzen möchtest, musst du die Anbindung an Digistore nutzen.

Preise: keine monatlichen Gebühren – Bezahlung rein auf Umsatzbeteiligung, die gestaffelt ist nach der Höhe der Vorauszahlung

  • 0€ Vorauszahlung = 19% Umsatzbeteiligung pro Verkauf
  • 149€ Vorauszahlung = 10,9% Umsatzbeteiligung
  • 399€ Vorauszahlung = 9,5% Umsatzbeteiligung
  • usw. (hier die gesamte Staffelung)

Benutzeroberfläche einfach: Die Bedienung soll hier möglichst einfach gehalten werden, ohne komplizierte Navigation; außerdem ist das Tool komplett auf Deutsch. Bei Fragen gibt's den Support direkt vom Entwickler.

Design des Kursbereichs anpassbar: nein

Funktionen: e-Mentor setzt wie gesagt vor allem auf individuelle Betreuung der Kurs-Teilnehmer. Du kannst zusätzliche Einzelcoachings direkt über die Plattform verkaufen und direkte Upsells anbieten.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: Nicht direkt, du kannst automatische Systemmails z.B. Begrüßungsmails oder Nachrichten bei neuen Lektionen anlegen, aber keine individuellen Emails an Kurs-Teilnehmer senden.

Schnittstellen zu Email-Providern: gibt's keine

Kundenservice: Support direkt durch den Entwickler, auch 1:1 Mentoring ist möglich – den Support gibt's per Telefon, E-Mail oder im Notfall sogar per WhatsApp

Affiliates: nein, zur Zeit gibt es kein Affiliate-Programm (aber daran wird wohl gearbeitet)

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, der Sitz ist in Deutschland und alles läuft über europäische Server

Einschätzung

Obwohl es e-Mentor schon einige Jahre gibt, fehlen doch noch ziemlich viele Funktionen, z.B. die Anbindung an Email-Marketing Tools oder die Möglichkeit ein Affiliate-Programm aufzusetzen. Wenn du keine Vorauszahlung leistest, sind die Umsatzbeteiligungen ziemlich happig.

Wir haben e-Mentor selber nicht getestet, deswegen gibt's die Einschätzung nur unter Vorbehalt – auf den ersten Blick hat uns der Anbieter aber nicht überzeugt.

Udemy

Du bist sicher schon mal über Udemy gestolpert, wo Online-Kurse für 15€ (und noch weniger) verschleudert werden. Der Vollständigkeit halber wollten wir sie hier erwähnen, empfehlen sie dir aber ausdrücklich nicht.

Du kannst hier zwar kostenlos deine Online-Kurse anbieten, bist aber sehr eingeschränkt: Zum Beispiel kannst du ausschließlich Videokurse anbieten, die außerdem mindestens 5 Lektionen lang sein müssen. Der Verkauf läuft direkt über Udemy, wie viel Kohle du aber wirklich siehst, hängt davon ab, ob du den Kunden selbst vermittelst (dann gibt's 97% für dich) oder der Kauf über den Marktplatz kommt (dann sind's schon nur noch 50%).

Auch beim Preis selber bist du eingeschränkt: Deine Online-Kurse dürfen maximal 199,99€ kosten. Eine ganze Menge Einschränkungen plus die Verramschung der Kurse – lass lieber die Finger davon.

Variante 2: Kurs-Plattform mit externer Zahlungsabwicklung (dein Online-Kurs beim Anbieter gehostet)

Die zweite Variante unterscheidet sich insofern von der ersten, als dass die Anbieter keine eigene Zahlungsabwicklung integriert haben. Du kannst sie aber mit externen Zahlungsanbietern verknüpfen (die wir dir gleich auch noch genau vorstellen).

Coachy

Auch Coachy ist ein deutscher Anbieter und macht es dir kinderleicht, Mitgliederbereiche und Online-Kurse zu erstellen! Du hast hier nicht viele Optionen, deinen Kursbereich individuell anzupassen – dafür ist die Einrichtung schnell gemacht und es ist wirklich unkompliziert, z.B. neue Inhalte hinzuzufügen.

Es gibt hier im Preismodell Einschränkungen, was die Anzahl deiner Online-Kurse angeht (wenn du mehr brauchst, kannst du welche dazubuchen, genauso wie z.B. Speicherplatz für Videos, wenn du sie direkt bei Coachy hosten möchtest). Ab dem Deluxe-Paket kannst du auch Landing Pages erstellen.

Zahlungsabwicklung: Integration zu Digistore24 und CopeCart

Preise:

  • Premium: 37€ pro Monat → 1 Kurs, 25GB Speicher,
  • Deluxe: 67€ pro Monat → 3 Kurse, 50GB Speicher, Landingpage Builder, Urkunden/Zertifikate, erweiterte Statistiken, Zapier-Integration
  • Enterprise: 197€/Monat → 25 Kurse, 100GB Speicher
  • Rabatte bei jährlicher Zahlung, einzelne Kurse lassen sich für 9€ pro Kurs pro Monat dazubuchen

Benutzeroberfläche einfach: ja, es ist ziemlich unkompliziert, neue Kurse einzurichten

Design des Kursbereichs anpassbar: nur bedingt, es kann zwar z.B. die Hauptfarbe an das eigene Branding angepasst werden, der Aufbau des Kurses ist aber immer gleich

Funktionen: Coachy ist wirklich voll auf das möglichst simple Erstellen von Online-Kursen fokussiert. Sehr praktisch (und bei vielen anderen Anbietern wie Coachannel nicht möglich): Du kannst die Freischaltung einzelner Kurs-Module auf ein bestimmtes Datum terminieren, sodass z.B. alle Teilnehmer am gleichen Tag mit dem Kurs starten können. Hier der Überblick über alle Features.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: nein

Schnittstellen zu Email-Providern: ActiveCampaign, KlickTipp, MailChimp, GetResponse, 4leads, CleverReach, Quentn, LeadMotor; außerdem Zapier-Integration

Kundenservice: per E-Mail erreichbar, Erfahrungsberichte sind alle sehr positiv und auch Lea aus meinem Team hat mit dem Support bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Außerdem ist ein ausführlicher Hilfebereich mit Videos etc. vorhanden.

Affiliates: richtest du über Digistore bzw. CopeCart ein

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, Coachy ist ein deutsches Unternehmen

Einschätzung

Keine Lust auf stundenlange, individuelle Einrichtung und Gestaltung deines Online-Kurses – du suchst einfach nach einer unkomplizierten, schnellen Möglichkeit, alles aufzusetzen? Dann ist Coachy eine gute Wahl. Die Erstellung eines Kurses geht wirklich fix. Die Integration zu den Zahlungsanbietern läuft auch wie geschmiert!

Memberspot

Memberspot ist ein recht neuer Anbieter für Online-Kurse. Praktisch: Wenn du deine Kurse schon auf einer anderen Plattform liegen hast, übernimmt Memberspot die Migration sämtlicher Inhalte kostenlos für dich, was dir viel Haare raufen (und Zeit!) spart.

Zahlungsabwicklung: Integration zu Digistore24 oder CopeCart

Preise: Du kannst Memberspot 14 Tage kostenlos testen.

  • Essential: 29€/Monat
  • Pro: 89€/Monat
  • Business: 199€/Monat

Benutzeroberfläche einfach: Ja, das Backend von Memberspot ist sehr übersichtlich aufgebaut und auch die Erstellung der Kurse wird dir hier wirklich leicht gemacht.

Design des Kursbereichs anpassbar: ja, flexibles Branding, individuell gestaltbar

Funktionen: Bei Memberspot hast du, im Gegensatz zu Coachy, unbegrenzten Speicher für deine Kurs-Inhalte. Dafür entfallen Funktionen wie der Landingpage-Builder – bei Memberspot gibt es wirklich nur die reinen Kursfunktionen.

Als Bonus kannst du deinen Teilnehmern den Kurs auch als App zur Verfügung stellen. Da das Tool noch recht neu ist, werden regelmäßig neue Funktionen hinzugefügt – auf der Coming-soon-Liste steht z.B. gerade „Chat & Community“, damit du keine Facebook-Gruppe mehr für den Austausch nutzen müsst.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: Ja, du kannst Emails an die Teilnehmer versenden, z.B. für die Zugänge oder um über neue Inhalte zu informieren. Anders als bei anderen Anbietern siehst du hier übrigens auch, ob diese Emails geöffnet wurden oder nicht.

Schnittstellen zu Email-Providern: KlickTipp, Hubspot; weitere über Zapier

Kundenservice: Der Support wird überall sehr gelobt und ist per Nachricht oder Telefon erreichbar. Fürs Onboarding hast du einen direkten Ansprechpartner und Video-Tutorials.

Affiliates: richtest du über Digistore bzw. CopeCart ein

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, Unternehmen mit Sitz in Deutschland

Einschätzung

Memberspot ist eine gute Alternative zu Coachy, wenn du auf die extra Funktionen wie z.B. den Landingpage-Builder verzichten kannst. Besonders die kostenlose Migration deiner vorhandenen Kurse von anderen Plattformen ist praktisch, wenn du schon Online-Kurse hast und jetzt umziehen möchtest!

Amerikanische Anbieter: Teachable, Kajabi, Thinkific

Tools wie Teachable, Kajabi oder Thinkific sind in den USA verbreitet und beliebt. Für den deutschsprachigen Raum empfehlen wir sie nicht.

Das liegt vor allem an den angebotenen Zahlungsmethoden. Hier kannst du nur im eigenen Namen verkaufen (mehr Info oben bei 3 Fragen das passende Tool zu finden).

Bei Teachable zum Beispiel kannst du deine Kurse nur in US-Dollar auspreisen, was zu vielen Nachfragen führen und deine Kaufrate killen kann. Dafür sind die monatlichen Preise hier auch nicht ohne, genau wie beim All-in-one Tool Kajabi, das bei 149 Dollar im Monat startet.

Unsere Empfehlung: Es gibt mittlerweile gute deutsche Anbieter, so dass du nicht auf amerikanische Tools ausweichen musst. Spar dir die Kopfschmerzen 🙂

Variante 3: Membership-Plugins (dein Kurs auf deiner WordPress-Webseite)

Wenn du ein Kontrolletti bist, wie ich, kannst du deinen Kurs auf deiner WordPress-Seite bauen. Du brauchst ein Membership-Plugin, das regelt, dass deine Kunden die richtigen Inhalte sehen. Und du brauchst einen Zahlungsanbieter.

Digimember

Digimember ist das Membership-Plugin, das ich seit Jahren für meine Online-Kurse nutze. Es funktioniert in der Kombination mit Digistore24 als Zahlungsanbieter absolut reibungslos.

Ganz wichtig: Digimember regelt nur die Zugänge deiner Kunden, aber nicht das Design der Seite und die Gestaltung deines Kursbereichs! Den musst du also mithilfe deines Themes (ich nutze Divi) selber bauen oder von einem Profi bauen lassen.

Integrierte Zahlungsanbieter: Stripe, Digistore24, Paypal, 2checkout, Clickbank, Affilicon, Cleverbridge – wir empfehlen die Kombination mit Digistore

Preise: kostenlose Version verfügbar; Digimember PRO: 37€/Monat bei monatlicher Zahlung und 29€/Monat bei jährlicher Zahlung

Benutzeroberfläche einfach: Ja, Digimember ist ziemlich übersichtlich aufgebaut und ich hab die Einrichtung beim ersten Mal auch problemlos alleine geschafft!

Funktionen: Digimember regelt, auf welche Kurse deine Kunden Zugriff haben. Du kannst den Zugriff auch zeitlich begrenzen, z.B. auf ein Jahr. Die Anzahl der Kunden und der Kurse ist übrigens komplett unbegrenzt. Was hier leider fehlt, sind Funktionen wie eine Fortschrittsmessung bei den Kursen.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: Die Zugangsdaten werden automatisch versendet, hier gibt es für alle wichtigen Emails Vorlagen, die du aber individuell anpassen kannst. Auch für weitere Aktionen kannst du Emails einrichten.

Schnittstellen zu Email-Providern: ActiveCampaign, KlickTipp, GetResponse, MailChimp, CleverReach, AWeber, Maropost, Quentn, Mailjet, weitereüber Zapier

Kundenservice: Es gibt ausschließlich E-Mail Support (nur mit PRO Lizenz), die Supportbewertungen sind sehr durchwachsen: Antworten auf E-Mails können ein paar Tage dauern und die Antworten sind nicht immer hilfreich.

Affiliates: richtest du direkt über den Zahlungsanbieter ein

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, deutscher Anbieter

Einschätzung

Ich nutze Digimember seit Jahren für meine eigenen Online-Kurse, das Plugin funktioniert sehr zuverlässig. Was leider fehlt, sind Funktionen wie Fortschrittsmessung und Quizzes.

Ich betone noch mal: Digimember ist nicht für das Design/die Gestaltung deines Kursbereiches zuständig. Den musst du dir mit deinem Theme oder Pagebuildern wie dem Thrive Architect oder Elementor selber bauen bzw. von einem Profi bauen lassen.

FastGecko

FastGecko ist eine Alternative zu Digimember, allerdings kannst du hiermit auch direkt deine Kurse selber bauen, das Plugin regelt also nicht nur, wer Zugriff auf welchen Kurs hat. Dafür stehen dir vorgefertigte Templates und ein Drag&Drop Editor zur Verfügung.

Integrierte Zahlungsanbieter: Digistore24, Clickbank, JVZoo, Paypal, Stripe – wir empfehlen auch hier die Kombination mit Digistore

Preise: kostenlos: Beratungsgespräch mit Experten von FastGecko, 7 Tage Testversion; die Premium-Version gibt's für 29,90€/Monat (bei jährlicher Bezahlung 2 Monate gratis)

Benutzeroberfläche einfach: Ja, du kannst Kursseiten mit FastGecko in einem Drag&Drop-Editor erstellen. FastGecko selber sagt, dass das im Schnitt nur 30 bis 60 Minuten dauert. Dir stehen dafür auch vorgefertigte Templates zur Verfügung, die du beliebig anpassen kannst.

Außerdem wirst du Schritt für Schritt durch den Prozess durchgeführt, wenn du einen neuen Online-Kurs anlegst!

Funktionen: Mit FastGecko kannst du die Inhalte deiner Kurse zeitbasiert freischalten, Prüfungen und Zertifikate anbieten und Upsells integrieren. Wie bei Digimember ist auch hier die Anzahl deiner Kurse und der Mitglieder unlimitiert.

Eigenes Email-System an Kurs-Teilnehmer: Die Zugangsdaten werden automatisch versendet, hier gibt es für alle wichtigen Emails Vorlagen, die du aber individuell anpassen kannst. Auch für weitere Aktionen kannst du Emails einrichten.

Schnittstellen zu Email-Providern: GetResponse, Klick-Tipp, MailChimp, ActiveCampaign

Kundenservice: Es gibt ausschließlich E-Mail Support, außerdem steht eine ausführliche Dokumentation mit Screenshots zur Verfügung. Was die Qualität des Supports angeht, haben wir allerdings keine Erfahrungsberichte gefunden und auch selber noch keine Erfahrungen gemacht.

Affiliates: richtest du direkt über den Zahlungsanbieter ein

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, FastGecko sitzt in Österreich

Einschätzung

Wir haben FastGecko selber noch nicht getestet, auf den ersten Blick sieht es aber nach einer guten Alternative zu Digimember aus. Der entscheidende Unterschied: Über FastGecko erstellst du auch den Kurs selber, also die zugehörigen Seiten und Inhalte und hast dafür sogar Templates, die du nutzen kannst.

Auch preislich sieht FastGecko mit 29,90€ im Monat sehr fair aus!

Weitere Membership-Plugins: Wishlist Member, Restrict Content Pro

Genau wie bei den All-in-one Tools gibt es natürlich auch bei den Membership-Plugins weitere Alternativen, wie z.B. Wishlist Member oder Restrict Content Pro. Diese sind aber aus unserer Sicht für den deutschsprachigen Markt nicht gut geeignet und wir empfehlen sie daher nicht.

Das liegt auch hier wieder hauptsächlich an den integrierten Zahlungsanbietern: PayPal kann keine Ratenzahlung, Stripe ist vor allem auf die Zahlung mit Kreditkarte ausgelegt. Deutsche kaufen aber lieber per PayPal oder Sofortüberweisung/Lastschrift.

Unsere Empfehlung: Schau dir Digimember und FastGecko in Ruhe an (du kannst beide kostenlos testen) und finde heraus, womit du besser zurechtkommst. Denk dran, dass du bei der Nutzung von Digimember deine Kursseiten noch zusätzlich erstellen musst, weil das Plugin nur die Zugänge regelt.

Zahlungsanbieter

Bei Variante 2 und 3 brauchst du einen Zahlungsanbieter, der die komplette Abwicklung für dich übernimmt. Für den deutschsprachigen Raum kommen hier hauptsächlich zwei Anbieter in Frage: Digistore24 und CopeCart.

Digistore24 (Reseller-Modell)

Digistore ist seit Jahren sehr etabliert, ich verkaufe meine Kurse auch hier. Die Provision von 1€ + 7,9% pro Transaktion ist nicht ohne, dafür läuft Digistore aber auch sehr verlässlich (auch bei Ratenzahlung!) und übernimmt eben die gesamte Zahlungsabwicklung für dich.

Wenn du Digistore24 für deine Online-Kurse nutzen möchtest, musst du bei deinem Zeitplan auf jeden Fall bedenken, dass deine angelegten Produkte hier erst freigegeben werden müssen. Dafür solltest du also ein paar Tage Puffer einplanen und das nicht in letzter Sekunde erledigen.

Optionen zur Zahlungsabwicklung: Einmal-, Raten- oder Abozahlung; kostenlose Testphasen sind auch möglich // Zahlung per PayPal, Kreditkarte, Lastschrift, Vorkasse, Klarna

Preise: keine Grundgebühr, pro Verkauf 1€ + 7,9% Gebühr

Reseller: ja

Benutzeroberfläche einfach: Geht so, gerade am Anfang braucht es etwas, bis man schnell findet, was man braucht und was die einzelnen Begriffe bedeuten. Du musst z.B. für jedes Produkt ein extra Bestellformular anlegen, was sich auf den ersten Blick aber nicht erschließt.

Schnittstellen zu Online-Kurs-Anbietern: Coachannel, Digimember, Kajabi, Coachy, Wishlist Member

Schnittstellen zu Email-Providern: u.a. Klick-Tipp, ActiveCampaign, Infusionsoft, GetResponse, AWeber, CleverReach, MailChimp; weitere über Zapier

Kundenservice: Manchmal warten wir lange auf eine Antwort (was mitten im Launch sehr nervig ist). Es gibt keine Option, den Support anzurufen, alles läuft über Email. Es ist eine ausführliche Dokumentation verfügbar, die wichtige Funktionen (z.B. die Produkterstellung) verständlich erklärt.

Affiliates: ja, einfache Einrichtung

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, Digistore ist ein deutsches Unternehmen

Einschätzung

Digistore funktioniert (bei mir seit Jahren). Du hast alle Zahlungsmöglichkeiten, die du dir nur wünschen kannst.

Dafür, dass die Provision so hoch ist, ist allerdings die Kommunikation mit dem Support oft mühsam.

CopeCart (Reseller-Modell)

CopeCart ist ein deutsches Unternehmen, das aber noch nicht ganz so bekannt ist wie Digistore. Der erste Unterschied ist offensichtlich: Die Provision ist geringer, liegt nämlich bei 1€ + 4,9%, womit du ordentlich Geld sparen kannst.

Optionen zur Zahlungsabwicklung: Einmal-, Raten- oder Abozahlung; kostenlose Testphasen sind auch möglich // Zahlung per Visa, Sepa, Sofortüberweisung, PayPal, Google Pay, Mastercard, Apple Pay, Microsoft Pay

Preise: keine Grundgebühr, pro Verkauf 1€ + 4,9% Gebühr

Reseller: ja

Benutzeroberfläche einfach: Ja, sehr aufgeräumt und intuitiv zu bedienen. Besonders die Produkterstellung ist sehr simpel gehalten und schnell gemacht.

Schnittstellen zu Onlinekurs-Anbietern: Coachy, Kajabi, Digimember, Member Miracle, Lifter LMS

Schnittstellen zu Email- Providern: Klick-Tipp, ActiveCampaign, GetResponse, Mailchimp, 4Leads, FunnelCockpit; weitere über Zapier

Kundenservice: Noch keine eigenen Erfahrungen gemacht, es gibt Email und Telefon Support. Der scheint laut Erfahrungsberichten schnell zu antworten; außerdem gibt es direkt nach der Anmeldung eine Art Einführung ins Tool und einen umfangreichen Hilfebereich.

Affiliates: Sind sehr leicht einzurichten und zu managen.

Server in Europa/DSGVO-konform: ja, CopeCart sitzt ebenfalls in Deutschland

Einschätzung

Wir haben CopeCart selber noch nicht genutzt, nach unserem bisherigen Eindruck sieht der Anbieter aber nach einer echten Alternative zu Digistore24 aus. Was aktuell aber z.B. noch fehlt ist die Möglichkeit, Rabattcodes zu erstellen. Dafür ist die Benutzeroberfläche sehr aufgeräumt und intuitiv zu bedienen. Und: Du zahlst 3% weniger Provision als bei Digistore.

Fazit: Online-Kurs Tools im Vergleich

Puh, das war lang. Was ist jetzt also der beste Anbieter für deinen Online-Kurs? Dass es da nicht DIE eine Lösung gibt, hast du jetzt wahrscheinlich schon gemerkt.

Ich sage: Wenn du noch komplett technik-unerfahren bist und auch deine Webseite nicht selber erstellst, ist eine eigene Kursplattform mit Membership-Plugin nicht die richtige Wahl.

In dem Fall solltest du entweder auf All-in-one-Lösungen wie Coachannel setzen oder z.B. Coachy, was sehr einfach einzurichten ist, mit Digistore24 oder CopeCart verknüpfen. Weiterer Vorteil: Bei diesen Tools steht dir auch der Support zur Seite.

Wenn du aber eh auch deine Webseite selber pflegst, dich damit sicher fühlst und es dir wichtig ist, alle deine Kurs-Inhalte auch bei dir liegen zu haben, kannst du auch deine eigene Kursplattform bauen. Damit kannst du günstiger wegkommen und bist flexibler!

Für welche der drei Varianten entscheidest du dich? Welche Erfahrungen hast du mit den einzelnen Anbietern gemacht? Schreib's mir im Kommentar.

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